2000 Prinz Raphael I. (Fischer) Freudenthal
2000 Kinderprinzenpaar Dean I. (Rätze) und Katharina I. (Grabowski)

2001 Prinz Kalli I. (Karl-Heinz Rische) Neustadt
2001 Kinderprinzenpaar Michael III. (Schardin) und Ann Katrin I. (Fluchs)

An die Redaktion

Wersekurier

Weststraße 106

29227 Ahlen 2. Juli 2001

Sehr verehrte Damen und Herren der Redaktion!

Nachfolgend ein Bericht mit der Bitte um Veröffentlichung im Wersekurier.

Die Ortseingänge von Ahlen verkünden die Namen der Partnerstädte. Nach altem Brauch werden, wenn man ein ein Fest, ein Stadtfest feiert, die Freunde aus den Partnerstädten eingeladen.

Aus Differdingen, Luxemburg, kamen Bourgmestre Marcel Blau, Stadtdirektor Marc Müller und das Gemeinderatsmitglied Piere Collart.

Aus Teltow, Berlin, kamen Bürgermeister Siegfried Kluge, die Stadtverordneten Rosemarie Schröder und Dieter Polchow, sowie Dieter Görner.

Sie wurden vom Bürgermeister der Stadt Ahlen, Benedikt Ruhmöller, empfangen und vom Leiter der Hauptabteilung, Ulrich Schwar, und dem Gruppenleiter in der Hauptabteilung, Peter Schneider, sowie verschiedenen Ratsmitgliedern betreut.

Am Samstagmorgen, den 30.06.2001 um 10 Uhr war der Besuch des Museums im Goldschmiedehaus in Ahlen angesagt. Man wollte die einmaligen Unikate, die das Ahlener Museum beherbergt, anschauen. Goldschmiedemeister Werner Fischer verstand es bei seiner Führung durch die Sammlungen des Museums, den wertvollen Zeitzeugen der Geschichte mit sachkundigen Worten "Leben" einzuhauchen. Jedes Teil im Museum hat seine Geschichte. Die Zeit verging wie im Fluge und zum Schluß erging die Bitte an Fischer, doch mit einer Auswahl aus der Museumskollektion nach Luxemburg, nach Differdingen zu kommen. Bedingung: Fischer selbst müsse mitkommen und in seiner Art die Unikate vorstellen. Auch die Teltower Delegation machte sich Gedanken, wie man in Zukunft eine weitere kulturelle Zusammenarbeit mit Ahlen realisieren kann.

Ulrich Schwar bedankte sich für die morgendliche Museums-Matinee und überreichte Werner Fischer ein Buchgeschenk mit Texten von Elisabeth Gallenkemper und Zeichnungen von Tisa von der Schulenburg.

2002 Prinz Bernd I. (Overmann) Nett un Oerndlik
2002 Kinderprinzenp. Alessandro I.(Palermo) u.Ann-Christin I. (Hermansen)

Einladung für Mittwoch, den 30. Januar im Ahlener Hof um 20 Uhr. Thema: Manfred Bendix wird 70 Jahre. Anwesend waren: Baas Raphael Fischer, Präsidentin Anni Fischer, Werner Fischer, Heinz Lerley, Marianne Knickenberg, Jürgen und Margot Wortmnn, Ola Bücker, Gertrud Mense, Helga und Rudolf Bußmann, Brigitte Liedtke. Günter Becker hatte sich entschuldigt.

Der Baas gab einen kurzen Bericht über die Aktivitäten des Kiek es drin im vergangenen Jahr und gedachte unserer Verstorbenen, insbesondere unserer Kiek es drin-Schwester Thea Koch. Hauptgesprächspunkt war der Geburtstag von Manfred.

Wir bemalten an diesem Abend viele Eier für einen großen Strauß, den wir Manfred symbolisch als Geschenk überreichen wollten zwecks Komplettierung seltener Hühnersorten für seine Hühnerzucht. Wir sprachen auch darüber, wer grundsätzlich zu allen Festen und Ereignissen eine Einladung erhalten sollte. Wir waren uns einig, daß alle Mitglieder, die ihren Beitrag errichte, ganz gleich, ob sie aktiv oder passiv sind – grundsätzlich eingeladen werden.

1. Febr. 2002 - Manfred Bendix wird 70 Jahre und hatte um 11 Uhr in die Gaststätte Quante in Ahlen eingeladen. Das Motto seiner Einladung war: "Alt werden ist Gottes Gunst, Jungbleiben ist Lebenskunst". Die Männer erschienen im schwarzen Anzug mit Kiek es drin-Krawatte und rotem Zylinder. Die Damen hatten ihre Festgewänder angelegt.

Manfred und Marianne freuten sich über das Kommen von: Heinz und Gudrun Lerley, Jürgen Simons und Margot Wortmann, Ronald Bendix, Werner und Anni Fischer, Ola Bücker, Gertrud Mense, Brigitte Liedtke und Baas Raphael Fischer. Rudolf und Helga Bußmann waren auch zeitweise anwesend, immer dann, wenn "Helgas Galerie geschlossen war. Beide trugen am späten Nachmittag mit ihren Vorträgen zum Gelingen des Tages bei. Zu dem harten Kern traf dann auch noch am Abend Hannemie Vennemann ein. Alte Lieder wurden angestimmt und von Werner Fischer mit dem Akkordeon begleitet und so mancher Geburtstagsgast entpuppte sich als Solist. Zu Manfred's Ehren trat der Kiek es drin-Chor auf und die Präsidentin Anni Fischer wie auch ihr Sohn, Baas Raphael Fischer, richten herzliche Worte an das Geburtstagskind Manfred, der sich mit gekonnten würzigen Worten bedankte.

4. Febr. 2002 trafen sich die Mitglieder des Kiek es drin im Kolpinghaus. Anwesend waren: Präsidentin Anni Fischer mit ihrem Mann Werner, Helga und Rudolf Bußmann, Gudrun und Heinz Lerley, Margot Wortmann und Jürgen Simons, Gertrud Mense, Ola Bücker, Marianne Knickenberg und Manfred Bendix, Brigitte Liedtke und der Baas Raphael Fischer. Es gab viel zu berichten und zu erzählen. Das Hauptthema aber war: Was machen wir an den 3 tollen Tagen in Ahlen? Man einigte sich darauf, sich am 11. Febr. 14 Uhr 30 am Rosenmontag 2002 zu treffen

11. Februar – Rosenmontag Helga und Rudolf Bußmann waren so nett, uns alle zu einem Umtrunk in Helga's Gelerie an der Weststraße hinter der Werse einzuladen. Die Männer: Manfred, Raphael, Heinz, Rudolf und Werner in Kiepenkerltracht und die Damen Brigitte, Marianne, Ola, Helga, Anni und zwei befreundete Paare von Bußmanns marschierten dann gemeinsam nach Elektro Brockmann's Ecke, um den Zug zu empfangen. Leider hat uns Gertrud Mense nicht gefunden. Die Karnevalswagen fuhren vorbei und viele Karnevalsgrüße und Wurfgaben von den Wagenbesatzungen prasselten auf uns nieder oder wurden von uns in Empfang genommen. Der Zug war interessant und man hatte sich viel Mühe gegeben. Heinz Lerley hatte ein Fäßchen Gatzweiler-Alt spendiert, das wir auf einem Bock mit Rädern transportierten. Ola hatte gräucherte Mettendchen mitgebracht, die uns vorzüglich mundeten. Mit Helga's selbstgebackenem Brot und einem Klaren war es eine echt westfälische Mahlzeit. Herzlichen Dank an Helga und Rudolf aber auch an Gudrun, Heinz und Ola. Wenn es auch geregnet hat, es hat allen, die dabei waren, viel Freude bereitet. Einige sind dann noch nach dem Zug noch weiter in die Stadt gezogen und sich in den Trubel gestürzt.


13. Februar 2002

Traditionsgemäß traf man sich diesmal im Wersehof zum Graue-Erbsen-Essen mit Hering und Zwiebelsauce. Anwesend waren: Präsidentin Anni Fischer und Werner, Baas Raphael Fischer, Helga und Rudolf Bußmann, Gertrud Mense, Ola Bücker, Brigitte Liedtke, Heinz und Gudrun Lerley sowie Jonas mit seinem Vater Detlef Westhues. Die Ahlener Zeitung berichtete.

1. März 2002 hatte Helga Bußmann um 19 Uhr 30 aus Anlaß ihres 60. Geburtstages zu einem Galeriefest in der Kleingartenanlage Ost, Am Stockpiper eingeladen. Die Räume waren mit ansprechenden Bildern der Gegenwart aus Helga's Galerie festlich dekoriert. Ein Schnellzeichner bannte mit rasanten Strichen so manches Portrait der Gäste auf seinen Zeichenblock. Leider, leider war dieser Termin bei vielen von der Kiek es drin-Familie durch Überschneidungstermine anderweitig belegt, sodaß nur Gertrud Mense, Brigitte Liedke, Manfred Bendix mit rotem Zylinder und Marianne Knickenberg, Werner Fischer mit rotem Zylinder und die Präsidentin Anni an diesem wunderschon gestalteten Abend teilnehmen konnten. Präsidentin Anni Fischer überbrachte die Glückwünsche und Grüße der Kiek es drin-Familie in wohlgesetzten Worten. In Gemeinsamkeit, unterstützt vom Geburtstagskind Helga und ihrem Mann Rudolf traten die Kiek es drinner auf und sangen ihr Kiek es drin-Lied, begleitet mit dem Akkordeon von Werner Fischer. Eine besondere literarische Delikatesse waren zwei Vorträge von Manfred Bendix. Die anwesenden Geburtstagsgäste bedankten sich mit einem herzlichen Applaus. Gut abgestimmte Programmpunkte, verbunden mit einem aufmerksamen Diskjockey, ließen auch diesen Abend zu einem großen Erlebnis werden.

15. März 2002 - Alwine Schmidtmeier, unsere Vereinswirtin ist gestorben. Brief an die Mitglieder.

23. März - Osterkerze überreicht an St. Marien. Die Osterkerze von 2001 bekam der Baas Raphael Fischer, damit er sie an Detlef Westhues übergibt. Bericht AV

Anwesend: Helga u. Rudolf Bußmann, Ola Bücker Anni, Werner u. Raphael Fischer, Brigitte Liedke, Gertrud Mense, Jürgen Simons und Margot Wortmann, Hannemie Vennemann, Reinhard Baldauf. Anschließend waren wir in der Marktschänke zum Rühreier essen.

8. April trafen wir uns im Museum im Goldschmiedehaus, Oststr. 69 zu einer Plauderstunde und einem Singeabend. Auf Wunsch einiger Mitglieder soll das Liedgut vom Kiek es drin gepflegt werden. Unser Blick richtet sich auch auf unser Jubiläum im Jahre 2004. Familienmitglieder und Gäste sind willkommen. Anwesend waren: Werner und Anni Fischer, Jürgen Simons und Margot Wortmann, Marianne Knickenberg, Gertrud Mense, Ola Bücker, Raphael Fischer, Helga und Rudolf Bußmann, Brigitte Liedke, Heinz und Gudrun Lerley. Ziegenbocklied, Rieke, wenn ich piepe, Wir haben eine Leidenschaft, Kiek es drin sind lust'ge Brüder.

Herrenausflug am Samstag, den 29. und Sonntag, den 30. Juni 2002

Es fuhren um 9 Uhr ab die Herren: Werner Fischer, Michael Koch, Heinz Lerley und Jürgen Simons zur Burg Vischering in Lüdinghausen. Nach einem kleinen Umtrunk Fahrt nach Havixbeck. Gang durch die Parkanlage und Besichtigung der Burg Hülshoff. Mittagessen im Hause Kemper. Verspätet kamen an: Baas Raphael Fischer und Rudolf Bußmann. Es fehlte Detlef Westhues.

Abfahrt nach Haus Rüschhaus mit Führung in Nienberge. Abfahrt zum Heiligen Meer nach Hopsten, Haus Nieland. Quartierbelegung Gasthaus Brinkmann. Sonntag 10 Uhr Hochamt in der Hopstener Pfarrkirche, 11 Uhr Abfahrt nach Mettingen. Fernsehnachmittag Fußballweltmeisterschaft. Weiterfahrt nach Westbevern, Reit und Fahrturnier in Vadrup und Gnadenkapelle Telgte.

September, Maria Kulbusch verfaßt ein Buch über AHLEN. Titel: Alte Bilder erzählen, darunter drei Bilder vom "Kiek es drin". Die Gründer von Kiek es drin und die Wirtin Christine Beumer 1904, Kaiser Wilhelm, (Karl Schnitzmeier) mit seinen Generälen Hindenburg (Heinz Mersmann) Ludendorff (Werner Fischer) 1966, 125 Jahre Sparkasse 1970. Die Musketiere: Konrad Graewer, Heinz Mersmann, Heinrich Gerling, Wolfgang Dahlhaus, Josef Dahlhoff, Werner Fischer, Johann Abel und Fritz Mönnig

16. November - Fest mit Verabschiedung der Präsidentin Anni Fischer im Ahlener Hof. Anwesend: Günter Becker, Manfred Bendix, Marianne Knickenberg und Sohn Walter, Ronald Bendix, Britta Redemann, Ola Bücker, Helga u. Rudolf Bußmann, Anni, Werner u. Raphael Fischer, Frau Brinkmann, Lisa u. Michael Koch, Gudrun u. Heinz Lerley, Brigitte Liedke, Detlef Westhues mit Partnerin, Bernd u. Pia Hachtmann.

Gast: Reinhard Baldauf

2003 regierte Prinz Frank I. (Westerbeck) Pütt Pott Ploug
2003 Kinderprinzenpaar Phil I. (Otte) und Julia I. (Bahr)

2004 regierte Prinz Rolf II. (Grinsch) Ahlener Carneval Club
2004 Kinderprinzenpaar Maurice I. (Friedrich) und Laura I. (Reiberg)


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Abtei Liesborn, Wibbelkapelle, Besuch der alten Mühle September 2004

Kiek es drin von 1904“, von Stammtisch Mitgliedern in der Ahlener Brandenburg als Fastnachtsclub gegründet und heute noch als Freudeskreis wegen seiner einzigartigen Ideen bekannt und geschätzt, begeht sein Jubiläumsjahr in einer ganz eigenen Art.

Nicht mit einem großem Spektakulum oder einem Festzug, sondern mit einer Erinnerungskultur an ehemals wichtige Persönlichkeiten aus der näheren Heimat, die der Nachwelt großartige Dinge hinterließen. Daran möchten die Damen und Herren des „Kiek es drin von 1904“ erinnern und Danke sagen.

Im Januar dieses Jahres besuchte die „Kiek es drin-Familie“ das Museum Abtei Liesborn, in dem sich das Wibbeltzimmer befindet. Hier rezitierte der Ahlener Hans Sasse, Mitglied des Literaturkreises, aus den Werken von Dr. Augustin Wibbelt. Frau Marianne Knickenberg, Mitglied des „Kiek es drin“, trug Gedichte von Wibbelt vor u.a. das „Pögsken“, das man früher wie selbstverständlich in der Schule auswendig lernte.

Geboren wurde Wibbelt am 19. September 1862 auf dem Wibbelthof im Schäringerfeld in Vorhelm. Dort steht auch die Kapelle, in der er seine letzte Ruhe gefunden hat. Der 142. Geburtstag von Augustin Wibbelt und das eigene 100 jährige Jubiläum nahm der „Kiek es drin“ zum Anlaß, dem großen Schriftsteller und Dichter in westfälischer Mundart zu gedenken, an ihn zu erinnern und ihn zu ehren.

Ein Autobus brachte die Männer und Frauen in ihren heimatverbundenen Trachten in der Abenddämmerung von Ahlen nach Vorhelm zur Wibbeltkapelle. Allen voran Rudolf Bußmann mit der alten Kiek es drin Standarte und Baas Raphael Fischer mit dem „Goldenen Hahn“, dem Wappentier des Ahlener Karnevals. An der Kapelle wurden sie von Vorhelms Pastor Hermann Honermann empfangen, der mit dem „Kiek es drin“ im Kerzenschein vieler brennenden Kerzen eine Andacht feierte. Jürgen Menke legte vor dem Altar ein Blumengebinde mit rot/weißer Bandschleife nieder, auf der zu lesen war „wi denkt an di“ und „Kiek es drin von 1904“.

Pastor Honermann beglückwünschte die Gemeinschaft zum 100 jährigen Bestehen und zur Idee, an Wibbelt aus Anlaß dieses Jubiläum zu erinnern und ihn zu ehren. Wie sich weiland die Emmausjünger auf den Weg gemacht haben, so auch heute die Männer und Frauen des Kiek es drin zum Grab von Augustin Wibbelt.

Wibbelt habe die Mutter Gottes sehr verehrt und Honermann zog in seine Betrachtung den seitlichen Flügelaltar der Kapelle mit ein. Das Marienlied „Meerstern ich Dich grüße“ hallte durch die Kapelle. Dann folgte eine Geschichte und ein Gebet, beides verfaßt vom Heimatdichter Augustin Wibbelt in Münsterländer Platt, vorgetragen von Pastor Honermann. Durch die geöffnete Tür der Kapelle klang dann das gemeinsam gesungene Schlußlied „Großer Gott wir loben Dich“, wie eine Offenbarung in den abendlichen Himmel.

Neben der Wibbeltkapelle hat Vorhelm weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, zu denen auch die „Alte Mühle“ zählt, die sich vorzüglich als Treffpunkt eignet. In der Mühle wurden gemütliche Räume geschaffen, in denen man sich sofort wohlfühlt. In einem der Räume, im sogenannten Wibbeltzimmer unter dem Portrait von Dr. Augustin Wibbelt verbrachten die Mitglieder des Kiek es drin“ den weiteren Teil des Abends. Es wurde gegessen, getrunken, erzählt und gesungen. Als Gäste konnte man Pastor Hermann Honermann und Theo Keseberg begrüßen, letzterer bekannt durch seine eigenen Erlebnissen als ehemaliger Messdiener von Pastor Wibbelt. Pastor Honermann begeisterte mit seinen Dönekes (kurze heitere Erzählungen) und Geschichten in Hochdeutsch und in Münsterländer Platt. Er erhielt vom Ehrenbaas Werner Fischer als bescheidene Geste des Dankes ein Emaille-Kümpken, gefüllt mit Knabbeln.

Dank auch an Manfred Bendix, der das Vorhelmer Mühlentreffen organisiert hatte und an die weiteren stillen Helfer, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Die älteste uns bekannte Nachricht über Fastnacht in Ahlen stammt vom 20. Februar 1528. Bürgermeister und Rat feiern mit den Stadtdienern auf „Lütke Fastabend“ (Donnerstag vor Fastnacht).

Auf die Frage warum führt der „Kiek es drin von 1904“ die Bezeichnung: Ältester Ahlener Fastnachtsclub antwortet der Ehrenbaas: „Die Fastnacht war die Nacht vor Aschermittwoch.“

Werner Fischer bat Pastor Honermann und Theo Keseberg, sich als Vorhelmer in Verbindung mit dem Haus Vorhelm der Geschichte des heutigen Erbdrostenhofes in Münster, der früher Vorhelmer Hof genannt wurde, zu widmen, um Vorhelm und damit auch Ahlen in Münster wieder in Erinnerung zu bringen.

Am 21.1.1773 wurde Klemens August, Freiherr Droste zu Vischering, Stifter der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern (Klemensschwestern) in Münster, seit 1835 Erzbischof von Köln im „Vorhelmer Hof“ (Erbdrostenhof) zu Münster geboren.

 

Die Initiativen von Werner Fischer und die Geschichte von Elisabeth Tombrock der späteren Ordensgründerin Maria Immakulata fanden auch bei den Mitgliedern des Freundeskreises „Kiek es drin“ Beachtung. Überlegungen wurden angestellt, ob sich nicht auch der Freundeskreis aktiv in der Verbreitung des Lebens und Wirken der Ahlener Bürgerin, Lehrerin, Ordensgründerin der Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes einbringen sollte.
Ein deutliches „Ja“ in der Gemeinschaft führte dazu, dass sich die Damen nach einer Idee von Lisa Koch schwarze Hüte mit einem roten Band anfertigen ließen und so neben den Herren in ihrer Tagestracht, der Kiepenkerlausstattung, und der Festagstracht, schwarzer Anzug mit rotem Zylinder und Kiek es drin Krawatte zu einer optischen Einheit für den Betrachter wurden.

  
Bronzetafel, 60 x 79 cm
Abbildung der Gedenktafel

In der Ahlener Zeitung berichtet Rainer Baldauf am 11. November 2004:

Als Erinnerung an ein Leben im Glauben
Mit einer Gedenktafel ehrt der Freundeskreis "Kiek es drin" von 1904 eine bedeutende Tochter der Stadt. Elisabeth Tombrock, bekannt als Ordensgründerin Schwester Immaculata, wurde in Ahlen neben der Marienkirche in ihrem Elternhaus Tombrock, heute Dieler, am 14. November 1887geboren.
Aus diesem Anlaß findet am Sonntag dem 14. November 2004 ein feierliches Hochamt in der Marienkirche statt, welches von Spiritual Paul Hövels aus Münster zelebriert wird.
Die Predigt hält die Oberin des von Elisabeth Tombrock mit begründeten Ordens der Missionsschwestern, Johanna Hohnhorst. Der Kirchenchor unter Leitung von Kantor Martin Schumacher singt die Messe von Haßler in A-Dur.
An diesem Tag wird im Hochamt auch der Lebenden und Verstorbenen, insbesondere der Verstorbenen des vor 100 Jahren gegründeten Freundeskreises "Kiek es drin" gedacht.
Der Evangelische Posaunenchor unter Leitung von Arno Leuthard wird den Feierlichkeiten einen würdevollen Rahmen verleihen.
Zum Hochamt wie auch zur Segnung der Gedenktafel durch Spiritual Paul Hövels der Würdigung des Lebenswerkes von Schwester immaculata durch die Oberin Johanna Hohnhorst sowie zur Ansprache von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller sind alle Bürger der Stadt als Gäste eingeladen. An der Feier nehmen die Großneffen von Elisabeth Tombrock aus Sachsen teil, die zu diesem Ereignis ihr alte Heimatstadt besuchen

    Einsegnung der Tafel am Haus Dieler, vormals Jürs Tombrock durch Spiritual Paul Hövels.

Neben dem Spiritual die amtierende Präsidentin des Freundeskreises
"Kiek es drin v. 1904" Brigitte Liedtke und der Baas Raphael Fischer.

 

    Mitglieder des Freundeskreises "Kiek es drin" mit ihren Frauen, die Missionsschwestern aus Münster und Übersee, Familienangehörige der Elisabeth Tombrock und Mitglieder der Pfarrgemeinde St. Marien während des Festhochamtes.

 

  Schwester Oberin Johanna Hohnhorst aus Münster von den Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes bei ihrer Predigt während des Festhochamtes in St. Marien, Ahlen.

 

 

Spiritual Paul Hövels und Ehrenbaas Werner Fischer während des
feierliches Hochamts tragen die Fürbitten, Dank- und Bittgebete vor:

So laßt uns beten für unsere Stadt Ahlen und alle Mitbürger....

 

 

   

Gruppenbild vor der Mariensäule von Gerhard Bücker, Vellern, auf der sich u.a. auch eine Figur der Mutter Immaculata befindet.

Die Herren des Freundeskreises "Kiek es drin v. 1904" mit roten Zylindern. Die Damen mit rotbebänderten Hüten. Familienangehörige Tombrock. Abordnung der Missionsschwestern aus Münster und Übersee sowie der Bürgermeister der Stadt Ahlen, Benedikt Ruhmöller

 Weitere Informationen zu Elisabeth Tombrock finden Sie auf der Seite des Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Versammlung 12.11.2004


2005 regierte Prinz Michael I. (Berning) Nett un Oerndlik
2005 Kinderprinzenpaar Maurice II. (Stiemer) und Verena I. (Doodt)

2006 regierte Prinz Michael II. (Altena) Rosarote Panther
2006 Kinderprinzenpaar Marvin I. (Raabe) Janine I. (Friedrich)

2007 regierte Prinz André I. (Rings) [60. Stadtprinz] Schwarz-Gelbe-Funken
2007 Kinderprinzenpaar Janine I. (Friedrich) und Kristin I. (Kettler)

KeD im GOP 21.10.2007

2008 regierte Prinz Klaus I. (Forgo) Ahlener Carneval Club
2008 Kinderprinzenpaar Marvin III. (Altena) und Kim I. (Gramatke)

2009 regierte Prinz Dietmar I. (Kupfernagel) Schwarz-Gelbe-Funken
2009 Kinderprinzenpaar Dominic I. (Petter) und Lisa - Marie I. (Bohnekamp)


  Die Ahlener Delegation vom "Kiek es drin" beim festlichen Empfang aus Anlass der 100 Jährigen Wiederkehr der Heilung von Elisabeth Tombrock, von den Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes am 15. August 2009.

V. l . n. r. Werner Fischer, Jürgen Menke, Anni Fischer, Andreas Bußmann, Rudolf Bußmann

 

Angehörige der Familie Tombrock mit Weihbischof Franz-Josef Overbeck und der Oberin Schwester Johanna am 15. August 2009 nach dem Festakt.

Wenn Sie mehr über Elisabeth Tombrock, Schwester Immaculata, erfahren möchten besuchen Sie die Internetseite des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen und die Internetseite über die Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes unter www.missionsschwestern-muenster.de sowie www.kulturelles-net.de.

Lebensbeschreibung der Elisabeth Tombrock durch den Ortsheimatpfleger des Kirchspiels Mülheim

Besuch Prinz Rainer bei KeD 14.11.2009

Praesidentin Menke 2009